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Landtagskandidatin verteilt Medaillen an die sportlichen Kleinen beim Heidelauf Neu Wulmstorf

Neu Wulmstorf. Bei den ganz kleinen Kindern ist manchmal noch die Mama mitgegangen, als Sabine Schulz-Rakowski die Preise nach dem Kinder-Heidelauf verteilte, zusammen mit Bürgermeister Tobias Handtke, dem DLRG-Vorsitzenden Matthias Groth und Pastor Florian Schneider. Etwa 160 Kinder aller Altersgruppen vom Kita- bis zum höheren Schulalter waren gekommen, um ihre Runden um die Schwimmbecken herum im Freibad Neu Wulmstorf zu drehen. Die Preise wurden ausgelost, aber jedes Kind erhielt eine Medaille. „Die Motivation gerade der Kleinen ist mir wichtig“, sagt die Sozialpädagogische Assistentin (SPA) aus Seevetal; denn die Freude an der Bewegung und der Teamgeist sind auch wichtige Bestandteile der frühkindlichen Bildung – ihr berufliches und politisches Schwerpunktthema.

Meist müsse man sich gar keine Sorgen machen, sagt die erfahrene SPA. „Die Kinder sind oft ausdauernder als wir Erwachsenen. Aber es gibt natürlich auch Kinder, denen eine besondere Sportförderung guttut.“ Dass dies in Neu Wulmstorf umfänglich praktiziert wird, davon konnte die Landtagskandidatin sich während des diesjährigen Heidelaufs, der nach Ende der Corona-Beschränkungen erstmals wieder von der Heidesiedlung, der Jugendpflege Neu Wulmstorf, der Lutherkirchen-Gemeinde, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und der SPD organisiert wurde. „Die Beteiligung ist außerordentlich gut“, findet Schulz-Rakowski – sie freut sich mit den Organisatoren, dass das ehrenamtliche Engagement in Neu Wulmstorf so groß ist, um eine derartige Laufveranstaltung für Erwachsene und Kinder erfolgreich durchführen zu können. Das zeuge auch von einer guten sportlichen Infrastruktur und Förderung vor Ort.

Dass diese sich nicht nur auf das Lauftraining bezieht, davon überzeugte sie sich auch im Gespräch mit dem Vorsitzenden der DLRG-Ortsgruppe, Matthias Groth, der ihr bestätigte, dass sein Verein sich keine Nachwuchssorgen machen müsse. In Neu Wulmstorf werde großer Wert auf das Schwimmtraining gelegt. Auch die Kommune habe ihre Förderung darauf ausgerichtet und stellt der DLRG das Hallenbad in großem Umfang zur Verfügung, sodass hier jedes Kind schwimmen lernen kann – doch auch hier sind zurzeit alle Kurse voll belegt. Sorgen bereitet Groth eher die Zukunft des schönen Freibads. Er und Schulz-Rakowski tauschten sich deshalb über die Möglichkeiten einer Finanzförderung aus, die anderenorts ein sanierungsbedürftiges Freibad rette.

Normalerweise rettet die DLRG aber auf andere Weise, nämlich aus dem Wasser oder bei Katastrophen-Einsätzen, berichtet der Einsatz-Leiter, Herr Koch. Hierfür stehen nicht nur die verschiedensten Rettungsgeräte zur Verfügung, sondern auch eine mobile Küche, die jederzeit von der Schnellen Einsatz Gruppe (SEG) im Katastrophenfall aufgebaut werden kann. Des Weiteren bietet die DLRG eine Vielzahl von Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an, unter anderem die realistische Unfall- und Notfalldarstellung (RUND) – hier werden den Übungs-Opfern realistische Wunden aufgemalt und angeklebt. Für Schulz-Rakowski ist es nachvollziehbar, dass solche Übungen schon in das Training der Sechzehnjährigen eingebaut werden. So sind die jungen Menschen bestmöglich auf den Einsatz vorbereitet und können den Unfallopfern schnell helfen, findet sie. /PM

andreas scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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