Kolumnen

Frühlingsstimmung in Neu Wulmstorf, Open-Air-Mittagstisch im Kartoffelhaus papas und ein (Rück)blick von außen auf den Krieg in der Ukraine …

Liebe Leserinnen und Leser,

es passt grad alles nicht so recht zusammen: die fast schon frühsommerlichen Temperaturen mit sooo viel Sonnenschein in den letzten Tagen, das leichtere Alltagsleben durch die (Fast)-Aufhebung der Pandemiebeschränkungen, die luftig-leichte Frühlingsstimmung im Freien, nach der wir uns alle so lange gesehnt haben – und daneben der Teuerschock in nahezu allen Lebensbereichen: Strom, Sprit, Lebensmittel! Noch viel schlimmer: die immer bedrohlicher klingenden Nachrichten zur Kriegssituation in der Ukraine. „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ – würden die Dichter diese Gefühlslage beschreiben, der wir zurzeit alle ausgesetzt sind. Wie damit umgehen? Es gibt keinen allgemein hilfreichen Rat. Nur die Meinung der Psychologen, dass wir, was immer auch auf uns zukommt, niemals das Gute aus den Augen verlieren sollten. Probieren wir es mal – das Gute zuerst: 

Frühlingsstimmung in Neu Wulmstorf

Frühlingsstimmung in Neu Wulmstorf

Der Mai ist (fast) gekommen, und die Bäume schlagen aus! Deutlich sichtbar an der uralten riesigen Eiche im Hof unserer Neu Wulmstorfer Redaktions-Dependance, die sich binnen weniger Tage in lauter lindgrüne Blattspitzen gekleidet hat! Endlich vorbei die Zeit, als man nur olle knorrige schwarze Äste vor grauem Himmel sah! Ebenso wie auf der Straße von Neu Wulmstorf nach Elstorf, auch da leuchten die Bäume und Sträucher links und rechts am Wegrand in hellem Frühlingsgrün! Lichtblicke der Natur, die man jetzt jederzeit genießen kann. Am schönsten bei Sonnenschein. Und sogar kostenlos …

Nicht kostenlos, aber unglaublich preiswert im aktuellen Verhältnis zu vielen anderen angenehmen Dingen des Lebens ist das Erlebnis

Open-Air-Mittagstisch im Kartoffelhaus papas

Jetzt mit Frühlingsbeginn ist der Biergarten wieder geöffnet, man sitzt bei schönem Wetter lauschig unter großen Sonnenschirmen und kann sich mittags von 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr mit wöchentlich wechselnden leckeren Gerichten verwöhnen lassen: mit Suppe, Pizza oder Salat, Fleisch, Fisch oder jeweils einem vegetarischen oder deftigen Essen!

Eines haben alle Speisenangebote gemeinsam: sie sind unglaublich lecker und „auf den Punkt gut“ zubereitet und abgeschmeckt! Von der Auswahl ist auf sicher für jeden etwas dabei (siehe Karte oben), da kommt jeder Feinschmecker auf seine Kosten.

Das Mittagsgericht kostet 8,50 € pro Person, mit einem Extra-Süppchen oder einem Salat vorweg 10,00 €.

Die Mengen auf den ansprechend arrangierten Tellergerichten sind großzügig bemessen, wer eher kleinen Hunger hat, darf sogar eine kleine Portion wählen, die kostet dann nur 6,00 €.

Dazu gibt superfreundlichen Service von allen Seiten, man darf sich einfach nur wohlfühlen. (Ich weiß, wovon ich rede, denn ich hab´s grad gestern wieder ausprobiert, danke, liebes Kartoffelhaus-Team!).

Natürlich ist der Mittagstisch auch in den gemütlichen Innenräumen des Restaurants erhältlich, und die umfangreiche Restaurantkarte liegt natürlich auch überall aus!

Ein paar optische Kostproben der vielseitigen „Kartoffelhaus“-Gerichte zeigen diese Bilder, am besten ist aber, man reserviert sich einen Tisch und probiert alles live und vor Ort aus.

Ich bin dabei …

Kartoffelhaus papas   Bahnhofstr. 39  21629 Neu Wulmstorf  Telefon: 040 – 7000666

geöffnet: Mittwoch bis Sonntag von 11.30 Uhr bis 22.00 Uhr 

Alle weiteren Infos unter www.kartoffelhaus-papas.de

… und nun zu unserem 

(Rück)blick von außen zum Krieg in der Ukraine

Sylvia Karasch vom Netzwerk Norddeutschland auf Chin Radio Toronto

Tagtäglich erreichen uns seit dem 24. Februar diesen Jahres die schrecklichsten Nachrichten aus der Ukraine. Der Einmarsch Russlands hinterlässt eine Spur von Verwüstung, Zerstörung, von Massenmord an tausenden unschuldigen Menschen. Ein Inferno des Todes, wie jeder Krieg, das offenbar auch mithilfe der westlichen Verbündeten der Ukraine nicht zu stoppen ist. Das – wie Militärexperten bereits befürchten, durchaus in einen 3. Weltkrieg führen kann. Natürlich haben wir Journalisten vom Netzwerk Norddeutschland auch diese Katastrophe im Blick – und erinnern uns an ein Radiointerview mit Elmar Brok, dem damaligen Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments, das wir im November 2014 zum Thema „Ukraine“ geführt haben und das über Chin Radio Toronto weltweit ausgestrahlt wurde. Schon damals sagte der erfahrene CDU/EVP-Politiker: 

Elmar Brok

„Ich glaube, dass wir eine völlig veränderte Lage in der Welt haben …“ 

… mit Herausforderungen, die wir vor 10 oder 15 Jahren für unmöglich hielten, nämlich dass wieder Krieg in Europa geführt wird …“. 

Und weiter:

„Das ( die illegalen Wahlen 2014 in den russisch besetzten Gebieten/Anm. d. Red.) verdeutlicht den Unterschied von Putin`scher Politik, wo diktatorische Elemente durchgesetzt werden, und der Situation Europas, die auf Rechtsstaatlichkeit und Demokratie setzt.“ 

Eine Einschätzung, die sich jetzt leider voll bewahrheitet hat. Das komplette RadioInterview mit Elmar Brok können Sie auf unserem Berlin-Portal nachhören:

https://www.bei-uns-in-berlin.de/aus-dem-ep/elmar-brok-on-air/

Wie der Politiker Elmar Brok heute über die Situation in der Ukraine denkt, wissen wir bislang nur ansatzweise aus seinem Interview mit Radio Bielefeld aus Februar 2022, in dem er den Verhandlungen der Ukraine und Russland skeptisch entgegen sieht und die Forderungen Putins, die ukrainische Armee sofort zu entwaffnen, für nicht hinnehmbar, auf einen möglichen Atomangriff Russlands bezogen nichts mehr für unmöglich hält. 

Hoffnung klingt anders, oder? Dennoch sollten wir inständig hoffen, und zwar alle gemeinsam, dass der grauenvolle Krieg in der Ukraine schnellstmöglich ein Ende findet. Und möglichst ohne Waffengewalt.

Trotz aller Umstände voller Hoffnung grüßt Sie für heute –

Ihre Sylvia Karasch 


Fotos: Netzwerk Norddeutschland, Kartoffelhaus papas, Büro Elmar Brok

Radiointerview: Chin Radio Toronto

Text: Sylvia Karasch

Sylvia Karasch

Sylvia Karasch arbeitet seit mehr als vier Jahrzehnten als freie Journalistin, für Print- und Online-Medien, als Kolumnistin, Buchautorin sowie als Moderatorin internationaler Radiosendungen sowie der von ihr gegründeten Talkshow „NEU WULMSTORFER SALON. Thematisch orientiert sie sich in unabhängiger Berichterstattung in den Bereichen Wirtschaft und Politik, Soziales, Kunst, Kultur, Gesellschaft sowie im Ratgeber- und Verbraucherressort. Ihre Projekte sind – wo immer es möglich ist – an karitative Aktionen gekoppelt, deren Erlöse Menschen in Not zugute kommen.

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