Wetter

„Zeynep“ bringt schwere Orkanböen und Sturmfluten

Hamburg. Nach dem Sturm ist vor dem Sturm. Am heutigen Freitag verdichten sich die Befürchtungen der Meteorologen. Sturmtief Zeynep werde ein Ereignis historischen Ausmaßes. In Hamburg und dem Umland gibt es deshalb ab 15 Uhr Nachmittags und bis in den Sonnabend hinein eine Reihe von Wetterwarnungen. Polizei und Feuerwehr haben die Notrufzentralen maximal besetzt, die Hamburger Feuerwehr ist nach dem Sturmtief „Ylenia“ sogar im Ausnahmezustand geblieben. Bedeutet, das auch die 86 freiwilligen Wehren in der Stadt im Alarmmodus sind.

Gewarnt wird vor extremen Orkanböen zwischen Freitag 16 Uhr und Sonnabend 6 Uhr. Dabei wird der Sturm besonders durch die Dauer des Einwirkens gefährlich. Wetter-Experte Jörg Kachelmann warnt ausdrücklich davor, sich im Freien zu bewegen.

Sorgen macht sich auch der Landkreis Harburg, der am Nachmittag über die Warn-App „Nina“ ausdrücklich vor dem Betreten der Deiche und dem Aufenthalt im Deichvorland gewarnt hat. Aufpeitschende Wellen können stellenweise zu Überflutungen der Deiche führen, durchnässte Deiche sind außerdem anfällig für Abbrüche.

An der Nordseeküste gibt es Warnungen für eine schwere bis sehr schwere Sturmflut. Es drohen Überschwemmungen und extreme Wellengänge. Für Hamburg wird ebenfalls eine Sturmflut erwartet.

andreas scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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